Kommentar, Georges Melchers 04/2020
Kommentar, Georges Melchers 04/2020
Covid-19:
Ein ungeladener Gast
Im Dezember 2019 bricht eine Virus-erkrankung in der Millionenstadt -Wuhan, der chinesischen Provinz Hubei, aus.
Im Januar 2020 entwickelte sich dieses Virus in China zur Epidemie.
Wir verfolgten die Nachrichten täglich, und jeder hofft, dass sich das bis dahin unbekannte Corona Virus, nicht weltweit ausbreitet. In unseren Köpfen ist China, im Grunde genommen, sehr weit von Europa entfernt. „Was kann uns schon passieren“!
Doch leider ist die Situation anders, als von uns erhofft.
Am 29. Februar wurde der erste Patient in Luxemburg positiv auf das Corona Virus getestet.
Heute etwa 2 Monate später, liegen die Zahlen bei etwa 3.700 Infizierten und über 80 Todesfälle.
Weltweit hat die Pandemie bereits über 2,6 Millionen Infizierte und über 170.000 Todesfälle zu beklagen.
Seine weltweite Ausbreitung bestimmt derzeit die globalen Schlagzeilen.
Bedingt durch diese Situa-tion, die wir seit einigen Wochen durchleben, hat sich unser Alltag verändert.
Die Regierungen der Länder, tun alles, die Verbreitung des Virus einzudämmen. Am 16. März wurde in Lu-xembourg der „Lockdown“ in Kraft gesetzt.
Unsere Devise lautet von nun an: „Bléiwt doheem“
Ein Virus verändert die Welt
Schulen und Firmen wurden geschlossen, keine Staus mehr auf den Straßen, Homeoffice in aller Munde und kein Ausgang mehr ohne Maske. Vorbei die Stimmen auf den Spielplätzen und das Schwätzchen über den Gartenzaun mit dem Nachbarn.
Man hat den Eindruck als ob jeder so schnell wie möglich wieder zu sich nach Hause will. Sonst, wo die Menschen freundlich gegrüßt haben, scheint es als ob man in den Gesichtern lesen kann „Komm mir bloß nicht zu nahe und wahre deine 2 Meter Abstand“.
Lange Warteschlangen in den Läden sowie Hamsterkäufe, lassen die Regale aussehen, wie zu Kriegszeiten. Das Einschreiten der Polizei, wegen Streit um Klopapier, ist nicht mehr zu vermeiden.
Fast unbemerkt hat sich ein Virus in unseren Alltag geschlichen und über Nacht unser aller Leben auf den Kopf gestellt.
Covid-19, eine Infektion die sich bemerkbar macht durch eine laufende Nase, Halsschmerzen, Husten und Fieber.
Bei einigen Menschen kann der Verlauf schwere Folgen haben und kann zu einer Lungenentzündung und/ oder Atembeschwerden führen. In seltenen Fällen führt die Erkrankung zum Tod.
Bedingt durch das Risiko der Ansteckungsgefahr arbeiten viele im -Home-Office. Innerhalb kürzester Zeit, wurde es möglich, die Digitalisierung noch schneller voranzutreiben.
Die digitale Welt gewinnt zunehmend an Bedeutung und wird genutzt für Arbeit, Schule und Kommunikation untereinander. War noch vor einigen Wochen Facebook, Instagram und Skype für viele ein reiner Zeitvertreib, werden die digitalen Medien jetzt zum Lernen und zum Arbeiten genutzt. Sie erlauben uns, in Kontakt mit Kollegen und Familie zu bleiben.
Wir mussten uns alle in kurzer Zeit umgewöhnen. „Es muss ja weiter-gehen“!; trotz Corona.
Und auf einmal wird einem klar, dass trotz Virus, Ausgangssperre, -Home-Office und Einschränkungen, die Welt sich weiterdreht. Sie dreht sich nur Anders.
Ein ungebetener Gast hat die Welt dazu genötigt, umzudenken.
Er wird in unserem täglichen Leben, auf kurz oder lang, präsent sein.
Es liegt an uns wie wir mit dem Virus umgehen und wie wir in Zukunft unsere Welt gestalten werden.
Georges Melchers
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Kommentar 04 2020
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