Damit wieder Zufriedenheit in den Grundschulen einkehrt!
Damit wieder Zufriedenheit in den Grundschulen einkehrt!
Am 24. Januar 2013 wurde die von Herrn Siggy Koenig, ehemaliger Mitarbeiter des Unterrichtsministeriums und der Uni Luxemburg, unter der Leitung von Prof. Dr. Daniel Tröhler durchgeführte Bilanz der Grundschulreform vorgestellt. Der Landesverband, der die Lehrbeauftragten vertritt, stellt fest, dass das Ergebnis genau das bestätigt, was die Gewerkschaft bereits bei vielen Unterredungen mit dem Ministerium zum Ausdruck gebracht hatte.
Der FNCTTFEL-Landesverband begrüßt, dass die Ministerin versprochen hat die „Bilans“ nun endlich zu vereinfachen und gegen die übertriebene Bürokratie anzugehen.
Der Landesverband möchte nochmals auf die Notwendigkeit hinweisen, die Berechnung des Kontingents zu überarbeiten. Der aktuelle Berechnungsmodus der Lehrstellen ist für die meisten Schulen in kleineren Gemeinden nicht zufriedenstellend, und es wurde in den letzten Jahren immer schwieriger einen Unterricht zu gewährleisten, der auch schwachen Schülern gerecht wird. Zu viele Schulstunden mussten eingespart werden, was in den meisten Gemeinden zu einem Stellenabbau im Unterrichtswesen führte, der vor allem die Schüler und die Lehrbeauftragten traf.
Der FNCTTFEL-Landesverband weist darauf hin, dass es durch diese Maßnahmen zu Klassenzusammenlegungen kommt, was weder den Schülern noch den Unterrichtenden gerecht wird. Der Landesverband unterstreicht, dass eine zu rigide Anwendung der Kontingentberechnung zu unnötigen Stellenwechseln und ungewisser Schulplanung führt. Deshalb hofft der Landesverband auf eine zügige Verbesserung der Grundschulreform, damit wieder Zufriedenheit in unseren Grundschulen einkehrt.
Um dieses Ziel zu erreichen, ist es dringend erforderlich das Vertrauen zwischen den Schulpartnern wieder herzustellen. Nur eine ehrliche, offene Zusammenarbeit gewährleistet fruchtbare Ergebnisse für alle Betroffenen.
Mitgeteilt vom FNCTTFEL-Landesverband
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