Klarstellung!
Klarstellung!
Klarstellung!
Als FNCTTFEL-Landesverband, möchten wir Stellung beziehen zu den getätigten Äußerungen anlässlich der Personalversammlung vom 14. November 2016.
In besagter Personalversammlung, wurde mehrmals behauptet, die Eingliederung des „Service d’incendie et d’ambulances de la Ville de Luxembourg“ in den „Corps grand-ducal d’incendie et de secours“ würde auf Wunsch der Gewerkschaften schneller stattfinden als im ursprünglichen Gesetzesprojekt Nummer 6861 vorgesehen.
Als FNCTTFEL-Landesverband möchten wir jedoch darauf hinweisen, dass dies zu keinem Punkt unserem Wunsch entsprach!Die Stadt Luxemburg hatte anfangs noch beantragt ihren „Service d’incendie et d’ambulance“ erst ab Dezember 2020 in den CGDIS zu integrieren.
Nach einem Treffen Mitte April 2016, zwischen dem Innenminister Dan Kersch und der Bürgermeisterin der Stadt Luxemburg Lydie Polfer, wurden Abänderungen im Rahmen der Reform der Rettungsdienste gemacht. Unter anderem wurde beschlossen den „Service d’incendie et d’ambulance“ zur gleichen Zeit in den Rettungsdienst CGDIS zu integrieren, wie die anderen Gemeinden.
Ab dem 1. April 2017, sollen Protection civile und Feuerwehren in einem Etablissement public zusammenarbeiten. Dieses Datum hat sich das Innenministerium als neues Stichdatum für die Einsetzung des CGDIS gesetzt, nachdem die ersten zwei Daten gescheitert waren.
Aktuell zu viele Fragen unbeantwortet!
Den Berufsfeuerwehrleuten der Stadt Luxemburg wird eine Frist von drei Jahren eingeräumt um sich zu entscheiden ob sie das Statut des Staatsbeamten annehmen oder ihr Gemeindebeamtenstatut behalten wollen. Eine schwere Entscheidung, wohl wissend, dass es zum aktuellen Zeitpunkt noch keine Laufbahn des Feuerwehrmannes/frau beim Staat gibt. Es ist also schwer nachzuvollziehen wie den Mitgliedern der hauptstädtischen Feuerwehr versprochen werden kann, sie würden in dem gleichen Grad und Echelon bleiben wie sie zu dem Zeitpunkt, bei der Gemeinde eingestuft sind?
Durch die Veränderungen und der Komplexität des Berufes des Feuerwehrmannes/frau in den letzten Jahren, fordert der FNCTTFEL-Landesverband noch immer eine Aufwertung der Laufbahn!
Umso erstaunter sind wir, dass dem Ambulanzen-dienst im gesamten Gesetzesprojekt fast nicht Rechnung getragen wird! Das zukünftige Luxemburgische Modell eines Rettungsassistenten soll auf Basis des Deutschen Rettungsassistenten und deren „Notkompetenzen“, welches sich bis dato durchaus bei der Berufsfeuerwehr bewährt hat, als Referenz gelten!
Entgegen der Behauptungen der Bürgermeisterin wird in allen unteren Laufbahnen der Staats- und Gemeindebeamten wohl den Freiwilligen der Armee ein Prioritätsrecht zugestanden, unter der Voraussetzung drei Jahre Freiwilligendienst vorzeigen zu können, jedoch muss der Kandidat in all diesen Laufbahnen die gleiche schulische Ausbildung vorweisen können. Die geplante Möglichkeit für Armeefreiwillige mit nur drei Jahren postprimären Unterricht (für alle anderen Kandidaten ist die Voraussetzung fünf Jahre postprimärer Unterricht) in diese Laufbahn zu gelangen, bedeutet für uns nichts Weiteres als ein Herabsetzen der Laufbahn.
Als Beispiel müssen die Armeeangehörigen zum Gelangen in die Inspektoren-Laufbahn der Polizei ebenfalls über fünf Jahre postprimären Unterricht verfügen.
Überstunden?
Das Quantum an Überstunden, welches über Jahre hinweg angehäuft wurde, soll laut Lydie Polfer nicht mit dem Gummi ausradiert werden. Eine Lösung hierfür soll ausgearbeitet werden.
Als FNCTTFEL-Landesverband sind wir der Meinung, dass diese Lösung schon hätte ausgearbeitet werden müssen, wohl wissend, dass der CGDIS ab dem 1. April 2017 Realität sein soll.
Da die Stadt Luxemburg als einzige Gemeinde über Berufsfeuerwehrleute mit den nötigen Kompetenzen verfügt, soll den Mitgliedern der Weg sich in eine andere Gemeinde zu melden um dort andere Verantwortungen zu übernehmen, nicht versperrt werden.Ausschreibungen innerhalb des CGDIS, sollen in erster Phase intern unter den Feuerwehrleuten der Stadt Luxemburg getätigt werden.
Von Anfang an, wurde seitens des Innenministeriums immer wieder versprochen, das Leitbild des „neuen“ Feuerwehrmann/frau solle sich am Leitbild der aktuellen Berufsfeuerwehr orientieren. Dies waren also nichts als leere Versprechen…
Der FNCTTFEL-Landesverband wird sich weiterhin einsetzen um diesen und weiteren aufkommenden Fragen im Sinne des Personals des SIAVDL zu lösen.
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20161116 Pompjeeën - Klarstellung
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