2015
Frauen in MännerberufenFrauen in Männerberufen
Editorial, Jean-Claude Thümmel: Was kommt!
Die bestehenden Gesetze werden den Realitäten angepasst, so Premier Bettel am Dienstag 1. Dezember 2015. Das staatlich angeordnete Ausspionieren soll effizienter werden. Jedoch wird die Beschneidung der Bürgerrechte k... Lire
Kommentar, Yannick Jacques: CREOS!
Trotz massiven Widerstandes und Mobilisierung des Personals und der Gewerkschaften hatte der Gemeinderat der Stadt Luxemburg bekanntlich am 12. Juli 2010 die Auslagerung der Energienetze in eine nationale Netzgesellschaft beschlossen... Lire
Editorial, Jean-Claude Thümmel: Die große Reform!
Um eine sozial gerechte Steuerreform hinzukriegen muss man das Soziale in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit rücken. Die Steuerlast muss in Zukunft von den schmalen auf breitere Schultern umgeschichtet werden... Lire
Kommentar, Franky Gilbertz: Linie?
Seit Juni 2015 stehen die Zeichen im Busbetrieb nicht mehr auf Qualität. Angefangen bei den Verspätungen, deren es vor der Optimierung von Juni 2015 merklich weniger gab... Lire
STATUT DU PERSONNEL_Texte coordonné 2015
Statut du Personnel des Chemins De Fer Luxembourgeois. Texte coordonné 2015. Lire
Delegationssitzung im Busbetrieb
Neue Dienstpläne und Wochenschemas verworfen... Lire
Startschuss der Kampagne für die Bewahrung der Zugbegleiter an Bord der Züge
Am 29-10-2015 fiel der Startschuss zur Kampagne „Ihre Sicherheit und Ihr Komfort: Unsere Prioritäten!“, die in Zusammenarbeit mit der ETF und Eisenbahngewerkschaften aus ganz Europa ausgearbeitet wurde. Lire
Lehrbeauftragte stellen Forderungen
Nach der Vereinbarung zwischen dem Staat und der ACEN die Lehrbeauftragte im Sekundarunterricht betreffend, reagierte der Landesverband sofort und stellte seine Forderungen für die Lehrbeauftragten in der Grundschule noch einmal vor... Lire
Editorial, Jean-Claude Thümmel: Haushalt 2016
Es war im Vorfeld der Deponierung des Gesetzprojektes Nummer 6900 viel spekuliert worden über die strukturelle Ausrichtung der Budgetvorlage 2016. Zum Beispiel ob die Regierung angesichts der guten Wirtschaftslage auf einiges aus de... Lire
Kommentar, Franky Gilbertz: Geschafft!
Unter luxemburgischen Ratsvorsitz kam es zu einem Kompromiss, der vor allem kleineren Ländern relativ viel Spielraum lässt. Die Direktvergabe bleibt unter bestimmten Bedingungen... Lire
8.März 2018 Internationaler Frauentag
8.März 2018 Internationaler Frauentag
Mehr tun für Chancengleichheit
FRAUENRECHTE Sensibilisierungsaktion auf der Place d’Armes
„Les chantiers de l’égalité – Mir leeën eis Schëpp bäi“ sollte den Beobachtern verdeutlichen, dass es in vielen Punkten noch immer große Ungerechtigkeiten gibt und dass es an der Zeit wäre, hier endlich schneller voranzukommen, indem man eine „Schëpp bäileet“, das Tempo demnach steigert. In den Mittelpunkt rückte die Aktionsplattform „CID Fraen a Gender“ (vormals „Centre d’information et de documentations des femmes“) diesmal die Prekarität bei Frauen. Frauen demnach, die, obwohl sie einer Arbeit nachgehen, angesichts ihres Lohnes oder anderer Umstände jedoch ständig Gefahr laufen, mit ihrem Einkommen nicht ganz klar zu kommen.
Von diesem Phänomen seien besonders die Frauen betroffen, macht das „CID Fraen a Gender“ aufmerksam. Obwohl das geltende Arbeitsrecht Armut verhindern sollte, gebe es immer noch strukturelle Mängel, von denen Frauen am meisten betroffen seien. Wenn auch der Lohnunterschied inzwischen bei „nur“ mehr rund 5 Prozent liegt, bleibt die Tatsache, dass wesentlich mehr Frauen für den Mindestlohn arbeiten als Männer. Hinzu komme, dass Frauen ihre berufliche Laufbahn unterbrechen, wenn Kinder kommen und sie bei der Rückkehr in den Job einmal mehr benachteiligt werden. Besonders von der Prekarität betroffen sind alleinstehende Frauen mit Kindern, wobei allerdings anzumerken bleibt, dass dies auch auf alleinerziehende Männer zutrifft.
Vorurteile
Ein weiterer Punkt, auf den „CID Fraen a Gender“ aufmerksam machen will, ist das Scheidungsrecht. Mit einigen Vorschlägen im neuen Gesetz ist man nicht zufrieden. Es sollte Schluss sein mit abgeleiteten Rechten, und dem Splitting sollte der richtige Stellenwert eingeräumt werden. Scheidungen, das ist „CID Fraen a Gender“ klar, bergen für viele Frauen ganz besonders das Risiko, in die Armut abzurutschen.
Die Quotenregelung von 40% Frauenanteil bei den nächsten Wahlen begrüßt das „CID Fraen a Gender“. Allerdings wird bedauert, dass diese nicht auch auf kommunaler Ebene gelten. Doch Quoten alleine reichen nicht. Es sei auch wichtig, die neuen Kandidatinnen vollständig in den Wahlkampf einzubinden. Mehr Frauen im Parlament würden begrüßt. Auch das Schaffen von mehr Kindertagesstätten ist ein Anliegen der Plattform.
Als größte Hindernisse auf dem Weg zu einer reellen Chancengleichheit sieht „CID Fraen a Gender“ die immer noch vorherrschenden Stereotypen und Vorteile gegenüber Frauen.
Quelle: Tageblatt/SeK
-
2018-03-08 Internationaler Frauentag 16.93 Ko
Prévenir et éliminer
la précarité des femmes au Luxembourg
