An alle BU Kolleg/in/en
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Hiermit nehmen wir Stellung zu den neuen graphischen Diensten und Wochenschemas welche am 15. September 2017 eingeführt werden sollen. Beginnen wir bei den Wochenschemas.
Wochenschema 1 LUX
Hier hat sich gegenüber der Version vom 19. Juni 2017 nicht viel verändert, außer dass die Anfangs- und Endzeiten verlängert bzw. gekürzt wurden. Im Wochenschema (FT) sind 38 Arbeitstage vorgesehen, vorher waren es nur 33. Das heißt 1 Sonntag weniger bei unveränderter Anzahl von Samstagen. Hier fordern wir, dass es kein getrenntes Wochenschema von Sonn-Feiertage geben darf. Die Dienste müssen auch die gleichen Anfangs- und Endzeiten haben.
Wochenschema 2 LUX
Da sind viele Dienste mit der gleichen Dienstbenennung geblieben: Beispiel (Mo 153 / 1 Wochen) davon 37 von 96 Tour, doch die Anfangs- und Endzeit wurden drastisch verlängert resp. gekürzt. Wochenschema ( FT ) beinhaltet 40 Arbeitstage, vorher nur 35, was bedeutet, dass hier 3 Sonntage und 2 Samstage weniger vorgesehen sind. Hier fordern wir klar dass es kein getrenntes Wochenschema von Sonn-Feiertage geben darf. Die Dienste müssen auch die gleichen Anfangs- und Endzeiten haben.
Wochenschema 3
Hier wurde der Freizeit mehr Rechnung getragen, was den „Fin de Service“ vor dem ( RP ) Frühschicht und den „Debut de Service“ der Spätschicht angeht. Das heißt mehr Freizeit bei einem sowieso doppelten Ruhetag ( RP ).
Das Verhältnis Frühschicht/Mittagsschicht hätte besser sein können. Das Verhältnis liegt hier bei 36 Früh- und 47 Mittagsschichten.
Beim Wochenschema ( FT ) beinhaltet 53 Arbeitstage, vorher nur 51. So gibt es hier 2 Sonntage weniger bei unveränderter Anzahl von Samstagen. Hier fordern wir klar dass es keine getrennten Wochenschemas von Sonn-Feiertage geben darf. Die Dienste müssen auch die gleichen Anfangs- und Endzeiten haben.
Wochenschema 4
Bei diesem Wochenschema hätte man eine bessere Aufteilung der Früh-und Mittagsschichten erwartet. Dieses Schema sieht für die Wochen 1 -3 nur Frühschichten und ab der Wochen 4-6 nur Mittagsschichten vor usw. Hier wären jeweils 2 Wochen Frühschicht und anschließend 2 Wochenschichten ausgeglichener und verträglicher. In der 5. Woche SCOL fehlt freitags ein Dienst. Hier ist ein Feiertag eingesetzt worden was ja so nicht sein kann.
Das Wochenschema ( FT ) sieht 64 Arbeitstage vor, vorher waren es nur 62. Die Anzahl der So und Sa bleibt unverändert. Hier fordern wir klar, dass es kein getrenntes Wochenschema von Sonn-Feiertage geben darf. Die Dienste müssen auch die gleichen Anfangs- und Endzeiten haben.
Wochenschema EN 1
Hier hat sich gegenüber der Version vom 19.06.2017 im SCOL und VAC nichts viel Großartiges verändert. Wir sprechen uns klar gegen die Feiertags Version aus, da man sonst auf 15 Wochen gesehen an 8 Tagen in der Woche von Mo-Fr arbeitet. In der neuen Version sind es 21 Tage. Samstage und Sonntage blieben unverändert
Wochenschema EN 2
Bei dieser Version ist unsere Forderung, dass jeweils 2 Wochen Früh- und Mittagsschichten im Wochenschema vorzufinden sind, berücksichtigt worden. Die Version vom 19.6.2017 war unmenschlich und Familien feindlich.
Einziges B-mol ist, dass einige Dienste vor 4 Uhr beginnen. Eine Diensttour von 5-12 Uhr wäre besser gewesen.
Hier ist die Anzahl an Feiertags Diensten zu Ungunsten des Wochenschemas EN1 drastisch gekürzt worden. Das Wochenschema EN 1 muss besser sein als EN 2.
Bei den Feiertags Diensten von Montag-Freitag ist die Anzahl von 35 auf 23 Tage gesunken. Die Anzahl der Sonntage wurde von 3 auf 5 erhöht.
Auch hier fordern wir klar, dass es keine getrennte Wochenschemas von Sonn- bzw. Feiertagen geben darf. Die Dienste müssen auch die gleichen Anfangs-und Endzeiten aufweisen.
Wochenschema EB
Bei dieser Version ist unsere Forderung, dass jeweils 2 Wochen Früh-und Mittagsschicht im Wochenschema vorzufinden sind, ebenfalls berücksichtigt worden. Die Version vom 19. Juni 2017 war unmenschlich und Familien feindlich.
Auch hier fordern wir klar, dass es kein getrenntes Wochenschema von Sonn-und Feiertagen geben darf. Die Dienste müssen auch die gleichen Anfangs-und Endzeiten haben.
Außerdem müsste der Planifikateur sich eigentlich Gedanken machen, dass wenn man bei einer Referenzperiode von 159h53 Minuten sehr schnell bei der geringsten Verspätung über seine Zeit kommt. Da der Busbetrieb aber die dann vorgesehene Majoration von 50 Prozent nicht gerne auszahlt, wird dann wieder an anderen Diensten rumgefummelt. Ist dies Zweck und Übung bei der Aufstellung von Wochenschemas, oder ist es reine Willkür?
Kommen wir zu den graphischen Diensten, welche Anlass genug zu viel Kritik geben. Da die uns gegönnte Zeit zwecks Gutachtung sehr kurz bemessen war, beschränken wir uns nur auf einen Teil der Dienste. Sicherlich würde man noch viel mehr Ungereimtheiten finden.
Die Ein- und Aussetzzeiten kann man generell in Echternach nicht erkennen. So müssen wir davon ausgehen, dass diese auch nicht bei den Lenkzeiten berücksichtigt wurden. Auch die Rüstzeit, d.h. die Verspätungspuffer sind nicht angegeben und somit ist für uns auch nicht erkennbar, wie viele Minuten hierfür eingesetzt wurden. Das Gleiche gilt für die Nachrüstungszeit. Hier fordern wir, dass diese Zeiten sichtbar eingetragen werden.
Ganz klar zu bemängeln ist auch, dass noch immer Frühschichten mehr als 8 Stunden haben: z.B. J. 113, 135, 141,142 (fast 9 Stunden) LU 2 SCOL. Dies gilt für viele Dienste. Wir brauchen ja bestimmt nicht nochmals auf die Sicherheit und die sich einschleichende Müdigkeit aufmerksam zu machen. Die Fahrer sind Menschen und keine Maschinen.
Eine ganze Reihe von Diensten überschreitet auch die festgehaltenen geplante Lenkzeit von 4h15 Lenkzeit am Stück. Die sind z.B. die Dienste:
125 MO SCOL: Hier bekommt man die Pause von 30 Minuten sogar nach 6 Stunden Arbeitszeit nicht. 137 DI SCOL: Hier hat man eine geplante ununterbrochene Lenkzeit in der Theorie von 4h18 Minuten; 165 DI SCOL: Hier sind 2 Vergehen festzustellen. Zum ersten hat man in den ersten 6 Arbeitsstunden keine Pause von 30 Minuten sondern nur 23, außerdem hat man eine ununterbrochene Lenkzeit von 4h24 Minuten. 213 MI SCOL: Hier liegt der Planifikateur bei 4:21 Stunden; 180 DI SCOL: Hier hat der Planifikateur eine geplante ununterbrochene Lenkzeit von 4h31 eingeplant. 219 MI SCOL: Hier kriegt man während den ersten sechs Stunden die Pause von 30 Minuten nicht und man liegt hier bei einer ununterbrochen geplanten Lenkzeit von 5h19 Minuten. 223 MI SCOL: Hier liegt der Planifikateur bei einer geplanten ununterbrochenen Lenkzeit von 5h12 Minuten. 213 MI SCOL: Hier liegt der Planifikateur bei geplanten 4h21 Minuten. 181 FR SCOL: Hier liegt der Planifikateur bei einer geplanten ununterbrochene Lenkzeit von 4h27 Minuten; 210 SA: Liegt bei einer geplanten Lenkzeit von 4h20; 305 SA: liegt bei einer geplanten ununterbrochenen Lenkzeit von 4h28; 212 MO VAC: Hier hat man eine ununterbrochene Lenkzeit von 5h30 Minuten.
Hier hat der Planifikateur wahrscheinlich vergessen, oder einfach ignoriert dass man nach 4h30 ununterbrochener Lenkzeit eine Pause von 45 Minuten haben muss. 212 DI VAC: Auch hier wurden wieder 4h20 Minuten geplant obwohl es nur 4h15 sein sollten.
Dann gibt es Dienste (z.B. 210 MO VAC) bei denen die Mitfahrt nicht passt. Hier wurde einfach eine Zeit angegeben ohne dabei darauf zu achten ob in der Zeit überhaupt ein Bus fährt oder nicht. In diesem konkreten Fall, ist der eine Bus eben weg, bei dem anderen fehlen dadurch 6 Minuten bei der Endzeit. Auch bei dem Dienst 214 fehlen zum Schluss wenn es sich um eine Mitfahrt handeln soll.
Wir könnten hier eine weitere Unmenge von Diensten aufzählen, aber leider blieb nicht die Zeit um sämtliche Dienste zu überprüfen, da wir nebenbei noch eine 40 Stunden Woche arbeiten mussten.
Auch kommt es noch oft vor, dass man von einer Fahrt in der Theorie :33 ankommt um dann um :35 auf die nächste Fahrt zu fahren. Auch hier wurde festgehalten dass wenigstens eine Pufferzeit von 5 Minuten zählen muss z. B. im Dienst 180 DI SCOL. Auch hier würde es noch mehr solcher Beispiele geben.
Auch gibt es viele Dienste, die in unseren Augen unüberlegt aufgebaut sind z.B.210 MO VAC, 214 Mi VAC sowie die Dienste 303-305 VAC. Zudem gibt es viele Leerfahrten, um eine Fahrt zu verrichten: z.B. Dienst 101 FR SCOL. Sowie 214 MI SCOL. Die Liste wäre unendlich lang, würde man alle aufzählen. Das Gleiche gilt auch sehr oft in Ettelbrück.
Auch wurde festgehalten dass die Pausen nur mehr in den Betriebshöfen zu planen seien. Hier wird das auf der Linie 304 absolut nicht respektiert. Hier ist Pause mitten im Dorf vorgesehen, wo keine Toiletten vorzufinden ist. Dies ist absolut nicht annehmbar.
Hier muss man sich fragen, nach welchen Kriterien die Dienste zusammengestellt wurden.
Als Schlusswort wollen wir bemerken, dass wenn die angegebenen Bemerkungen nicht berücksichtigt werden sollten, wir dies sehr bedauern würden und wir uns leider gezwungen sähen, die Dienste sowie die Wochenschemas zu verwerfen.
Für die BU-Delegation des
FNCTTFEL-Landesverbandes
Jean-Paul Schweigen
André Marques de Paiva
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2017-09-11 INFO BU Wochenschemas Dienste
885.88 Ko
