„Right2Water“ heute abgeschlossen - Unterschriften dringend zur Validierung einreichen!
„Right2Water“ heute abgeschlossen - Unterschriften dringend zur Validierung einreichen!
Als erste europäische Bürgerinitiative hat die gewerkschaftliche und soziale Initiative „Für das Recht auf Wasser“ (Right2Water) es geschafft weit über 1,5 Millionen Unterschriften zu sammeln und das notwendige Quorum in insgesamt 13 Ländern zu erreichen. Damit wird die EU-Kommission verpflichtet sein, sich mit dem Festschreiben des Grundrechts auf Wassers zu befassen, um so der Liberalisierung dieses wichtigen und öffentlichen Gutes endgültig einen Riegel vorzuschieben.
Heute 9. September 2013 ist das Stichdatum, bis zu dem die Bürger/innen ihre Unterschrift unter die Petition setzen konnten. Jetzt müssen die Unterschriften in den jeweiligen Ländern validiert werden.
Als koordinierende Organisation für Luxemburg, ist der FNCTTFEL-Landesverband damit beauftragt diese Unterschriften kurzfristig durch den „Centre des technologies de l'information de l’Etat (CTIE)“ validieren zu lassen.
Deshalb bitten wir alle Personen und vor allem alle Organisationen und Gemeinden, die in Luxemburg zum Sammeln von Unterschiften beigetragenen haben, uns die Unterschriften, die auf Papier gesammelt wurden, schnellstens zukommen zu lassen (an FNCTTFEL-Landesverband, right2water, 63 rue de Bonnevoie L-1260 Luxemburg – Tel. 43 77 25), damit wir diese validieren lassen können.
Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns nochmals ausdrücklich bei allen Bürgern/innen, Organisationen und Gemeinden bedanken, die zum Erfolg dieser europäischen Bürgerinitiative beigetragen haben. Wir werden auch weiterhin über den Verlauf der Initiative berichten.
Erinnern wir daran, dass die Petition folgende Forderungen stellt:
- Die EU-Institutionen und die Mitgliedstaaten haben die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass alle Bürger und Bürgerinnen ein Recht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung haben.
- Die Versorgung mit Trinkwasser und die Bewirtschaftung der Wasserressourcen darf nicht den Binnenmarktregeln unterworfen werden. Die Wasserwirtschaft ist von der Liberalisierungsagenda auszuschließen.
- Die EU verstärkt ihre Initiativen, einen universellen Zugang zu Wasser und sanitärer Grundversorgung zu erreichen.
Für den FNCTTFEL-Landesverband,
Yannick JACQUES, Präsident des Öffentlichen Sektors (*)
Justin TURPEL, ehemaliger Präsident des Öffentlichen Sektors (*)
Jeff RIES, Präsident der Sektion Staat des Öffentlichen Sektors und Koordinator für Luxemburg
(*) Yannick JACQUES und Justin TURPEL sind die Initiatoren der Petition für Luxemburg
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20130909 Pressemitteilung - Right2Water
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